Meine WG: Ich, Helmut, Loki & der Buddha – und mittendrin Susan und jetzt auch noch MyCub
- Susan Richter
- 29. Juli
- 2 Min. Lesezeit
Willkommen in meiner unfreiwillig spirituellen WG! Falls du neu hier bist, ein kurzer Überblick, bevor du reinschlitterst:
Helmut ist nicht mein Partner, sondern mein Parkinson.
Loki ist nicht mein Ex, sondern mein Hund.
Stefanie ist meine Physio – und mein persönlicher Buddha in Turnschuhen.
Und ich? Ich bin Susan. Dauerüberfordert, leicht verkleckst, aber immer mit Stil. (Okay, meistens.)
Helmut Loki & Ich
Helmut und Loki kennst du vielleicht schon (wenn nicht: alte Blogposts – Netflix für Fortgeschrittene). Aber

hier bleibt das Leben nie stehen. Jetzt kommt auch noch mein Atelier ins Spiel. Vollgestopft mit Leinwänden, Farben, Pinseln – und mir. Mittendrin: Susan. Chaos mit Farbakzent.
Stefanie – mein Buddha, nicht mein Guru
Stefanie Eck ist die Art Mensch, die in einem brennenden Haus erstmal die Teekanne retten würde – und dabei noch ruhig atmet.
Wenn Helmut mir Wut ins Gesicht schreibt, steht sie da, gibt mir einen ihrer selbst entwickelten MyCub-Würfel in die Hand und sagt:
„Probier’s damit. Und denk dran: Wut kostet Kraft, meine Liebe.“
Ich? Rolle mit den Augen. Oder murmele: „Dann bin ich halt pleite.“
Sie? Bleibt. Lacht. Glaubt.
Mein Atelier: Farbe trifft Fassungslosigkeit
Zwischen Yogamatte und Tee-Massaker gibt es noch diesen anderen Raum: mein Atelier.
Ein kreatives Biotop. Oder wie ich’s nenne: Der Ort, an dem Susan mit sich selbst spricht – in Acryl, Öl und zu lauter Musik.
Dort stehen Leinwände, halb fertig oder völlig überladen. Farbkleckse auf dem Boden, auf der Haut, manchmal auf Loki (nicht absichtlich).
Und zwischen all dem: ich. Mal brennend inspiriert, mal verzweifelt suchend – aber nie ohne Ausdruck.
Wenn Helmut tobt und Stefanie mir Zen ins Hirn säuselt, gehe ich an die Leinwand. Dort kann ich Chaos umwandeln. Zittern in Struktur. Wut in Farbe. Und mich selbst… zumindest ein bisschen zurückholen.
Loki: der unbestechliche Mitbewohner
Loki?
Kein Kuschler. Kein Seelenstreichler.
Aber loyal bis aufs Messer.
Er beobachtet. Schweigt. Ist einfach da – ohne Drama, ohne Urteil. Und manchmal reicht das schon, um nicht durchzudrehen.
Alltag: Tee, Ticks & Trotz
Früher: koffeindurchtränkte Susan, Göttin des Morgenwahnsinns.
Heute: Kräutertee. Wacklige Hände. Und ein eiserner Wille, Helmut nicht gewinnen zu lassen.
Ich liege auf der Yogamatte (die Loki längst annektiert hat), versuche zu atmen, nicht zu fluchen – und höre den Buddha leise flüstern:
„Atmen. Würfeln. Weiterleben.“
Und manchmal, ganz manchmal, schaffe ich’s dann auch.
Das ist meine WG.
Bisschen spirituell. Ziemlich laut. Und voller Farbe – innen wie außen.
Mit Helmut, Loki, Buddha-Stefanie, ein paar klugen Würfeln – und mir.
Susan. Chaotisch. Kreativ. Am Leben.



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