Warum ich über meine WG schreibe
- Susan Richter
- 1. Aug.
- 1 Min. Lesezeit
Manchmal fühlt sich mein Kopf an wie unsere WG-Küche nach einer Party: zu viele Eindrücke, alles liegt durcheinander und ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll aufzuräumen.
Mit Parkinson kommen nicht nur körperliche Herausforderungen. Es gibt Tage, an denen meine Gedanken so durcheinanderwirbeln, dass ich kaum einen klaren Faden finde. Schreiben hilft mir dann, Ordnung zu schaffen.
Und genau deshalb schreibe ich diesen Blog.
Hier kann ich die Geschichten aus meinem WG-Alltag festhalten, sie sortieren und ihnen einen Platz geben. Statt dass alles im Kopf kreist, steht es schwarz auf weiß vor mir – und das bringt Ruhe.
Die WG ist dabei wie eine kleine Bühne: lustig, chaotisch, manchmal anstrengend, aber immer voller Leben. Indem ich darüber schreibe, kann ich all das einordnen und vielleicht sogar anderen zeigen, dass Chaos nicht nur nerven kann, sondern auch Geschichten hervorbringt.
Dieser Blog ist mein Weg, im Kopf ein bisschen mehr Klarheit zu schaffen – Tasse für Tasse, Geschichte für Geschichte.



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